Pranayama Intensive, Modul 1 - 50 Stunden

Datum

27.-29.09.2019, 29.11.-1.12.2019, 24.-26.01.2020

Ort

Zürich und Baar

Leitung

  • Lucia Nirmala Schmidt

Preis

CHF 1'290.00

Pranayama Intensive, Modul 1, 50 Stunden
Einführung in Pranayama: die Gitananda Methode

Auch wenn in den letzten Jahren so viele Yogalehrkräfte wie noch nie ausgebildet wurden, steht Pranayama doch noch immer im Schatten der spektakulären Asanas und Flows. Um Pranayama zu unterrichten, braucht es Interesse für die feinen Vorgänge in Körper und Psyche sowie eine erfahrene Lehrkraft, die stufenweise in die Kunst des Pranayama einführen kann.

In diesem Grundlagen-Workshop führt LuNa Schritt für Schritt in die Geheimnisse des Pranayama ein. Erst wenn wir den Atem auf einer ganz physischen Ebene differenziert wahrnehmen und lenken können, können sich die Pranayamas, wie sie in den klassischen Hatha Yoga Texten beschrieben werden (wie z.B. nadi shodhana, surya bhedhana, bhastrika, ujjayi etc.) in ihrer Kraft entfalten und eine entsprechene Wirkung zeigen. Wenn wir uns unserer Atemmuster nicht bewusst sind und diese nicht vorher ausgleichen, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie mit den Hatha Yoga Techniken (wie z.b. bandha, mudra) nur verstärken und ein Ungleichgewicht schaffen.

Vibhaga Pranayama ist eine besondere Atemtechnik, die aus der Tradition von Dr. Swami Gitananda kommt. Dieser sogenannte lobulär Atem ist sozusagen das grosse ABC des Pranayama. Zusammen mit den dazugehörigen Hathenas eignen sie sich perfekt als Vorbereitung für die klassischen Hatha Yoga Pranayamas. Hathenas sind verstärkende Techniken, die benutzt werden, um die Lungenkapazität (in Kombination mit den Vibhaga Pranayamas) zu vergrössern, indem die Atemmuskulatur besonders angeregt wird. Dr. Swami Gitananda hat wissenschaftlich untersucht und gezeigt, dass sich das Lungenvolumen durch diese Übungen bereits nach 10 Tagen Übungspraxis messbar verändert.

Das Schöne an diesem Atemkonzept ist, dass es eine klare Methodik gibt. Ein vinyasa krama sowohl in der Vorbereitung des Körpers als auch der verschiedenen Atemräume. Die entsprechenden Übungen führen stufenweise in die Kraft und Feinheit von Pranayama.

Dieser Workshop beinhaltet viel Praxis. Durch die viele Selbsterfahrung und Erkenntnis wird auch eine solide Grundlage gebildet, damit diese Erfahrungen in den eigenen Yogaunterricht fliessen können. Gleichzeitig lassen die Pausen zwischen den einzelnen Modulen genug Zeit, um das Gelernte zu üben, eigene Erfahrungen zu machen und eine individuelle Pranayama-Praxis zu etablieren. Erst dies lässt in einem das Vertrauen und die Sicherheit wachsen, die einem erlauben, Pranayama kompetent im Yoga-Unterricht einfliessen zu lassen.

Schwerpunkte

  • Geschichte des Pranayama
  • Atembetrachtung und Atembefreiung
  • vorbereitende Übungen
  • verschiedene Release Techniken für die Atemräume
  • siddha siddhanta kriya
  • Pranayama nach Dr. Swami Gitananda
  • Hathenas
  • Vibhaga Pranayama 1-3

Voraussetzungen

  • Interesse an einer systematischen Einführung in Pranayama
  • Erfahrung in Yoga sowie die Bereitschaft, sich auf innere Prozesse einzulassen
  • Yogalehrer/innen, die Pranayama in ihre Yoga-Praxis bzw. ihren Yoga-Unterricht einbringen möchten

Ziel
Atemmuster erkennen, Blockaden lösen, Atemausdehnen, Atemvolumen / Atemkapazität vergrössern, Atem verlängern

Daten
27.-29.09.2019, 29.11.-1.12.2019, 24.-26.01.2020

Zeiten Wochenenden von Modul 1, 16 Std. inkl Selbststudium
Freitag 13.00 – 18.00
Samstag 10.00 – 18.00
Sonntag 10.00 – 14.00

Lucia Nirmala Schmidt

Lucia Nirmala (LuNa) Schmidt ist Yogalehrerin BDY/EYU, Atemtherapeutin, Bodyworker (Thai-Massage und Watsu) sowie Beraterin für Psychosomatische Medizin (nach Dr. Ruediger Dahlke) und Buchautorin. Seit 1993 ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und gefragte Dozentin innerhalb verschiedener Yogalehrer-Ausbildungen. Für den nymphenburger-Verlag hat sie drei Bücher geschrieben „atmen - jetzt“, erschienen 2013, „DetoxYoga“, erschienen 2014 sowie FaszienYoga, erschienen 2015.

Sie ist durchdrungen vom Kaschmir Shivaismus, insbesondere der Spanda-und Pratyabhijña-Tradition, einem jahrtausendealten, mystischen Weg, der frei ist von Dogmen, strengen Geboten, ausgefeilten Praktiken oder stilisierten Ritualen. Es ist ein anarchistischer, revolutionärer Yoga-Weg, der von einer grossen Natürlichkeit geprägt ist. Es liegt ihr am Herzen den Weg dorthin zurück zu finden, wo wir, unabhängig von äusseren Umständen, Freude und Glück erfahren können.

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